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Aktuell vom 23 Juli 2009

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AUTOREN GESUCHT!

Im Folgenden möchten wir Sie mit den wesentlichsten Punkten vertraut machen, die es zu beachten gilt, falls Sie uns ein Manuskript zusenden möchten. Sie ersparen sich selbst und auch uns einen unnötigen Aufwand an Zeit, Energie und Geld sowie etwaige unnötigen Enttäuschungen, wenn Sie sich mit diesen vorab vertraut machen und abwägen.

Die wichtigste Regel für alle angehenden Autorinnen und Autoren

Bitte wägen Sie sorgfältig ab, an welchen Verlag Sie ihr Manuskript einsenden, indem Sie sich eingehend über dessen Verlagsprogramm informieren! Passt Ihr Werk in die Reihen unserer Publikationen?
Sie finden, dass es sich dabei um eine Selbstverständlichkeit handelt? Leider ist es Tatsache, dass die Veröffentlichung einer Unzahl qualitativ hochwertiger Manuskripte gerade dadurch unnötig verzögert wird oder bisweilen gar nicht Zustande kommt, weil viele Autoren wahllos Verlage kontaktieren, ohne sich die Mühe zu machen, sich über deren – oft thematisch und fachlich gebundenes - Programm zu informieren. Dadurch entsteht ein unnötiger zeitlicher und finanzieller Aufwand, vom Frust einer (meist vorprogrammierten) Absage gar nicht zu sprechen. Sie haben sich sicherlich alle Mühe mit Ihrem Manuskript gegeben. Dann sollten Sie sich auch noch das bisschen Zeit nehmen, zu recherchieren, in welchem Umfeld Ihr Buch am besten aufgehoben ist.

Der erste Schritt

Finden Sie thematisch verwandte Publikationen oder sind Sie der Meinung, Ihr Manuskript schließt eine relevante Lücke im Bereich der thematischen Schwerpunktthemen unseres Programms? Wir freuen uns! Senden Sie uns, wenn möglich, ein Exposé und eine Leseprobe von ca. 20 Seiten oder ein repräsentatives Kapitel in Papierform. Bitte schicken Sie niemals das Original, sondern nur eine Kopie des Manuskripts!

Haben Sie Bedenken, ob Ihr Werk nur teilweise oder vielleicht gar nicht in unser Verlagsprogramm passt? Keine Sorge, der Starks-Sture Verlag versteht sich selbst als aufgeschlossenes Sprachrohr all jener, die authentische und lebensnahe Geschichten „von Menschen für Menschen“ erzählen wollen oder in ihrer Prosa Originalität, Kreativität und Phantasie beweisen. Wir möchten uns in unserer Programmvielfalt bunt und unabhängig zeigen, deshalb sind wir generell an jeder Art von Manuskript interessiert. Verfasser programmfernerer Werke müssen wir jedoch bitten, uns vorab telefonisch oder per Email zu kontaktieren, bevor Sie sich die Mühe machen, Ihr Manuskript einzusenden. Oftmals können bei einer individuellen Kontaktaufnahme bereits vorab viele wichtige Fragen geklärt werden.

Der zweite Schritt – ein ausführliches Expose
Falls Sie sich nun entschieden haben im Starks-Sture Verlag zu publizieren und sich gut über das Verlagsprogramm informiert haben, benötigen wir von Ihnen nun ein Expose, um die richtige Entscheidung zu treffen.
Hier sind einige Anregungen, die Ihnen und uns die Entscheidung einer Veröffentlichung erheblich erleichtern:
• Arbeitstitel: Machen Sie Vorschläge zu Titel und Untertitel. Gute Ideen, sind knapp, prägnant und eindeutig und geben Aufschluss über das Thema Ihres Manuskriptes.
• Buchidee: Was ist die Kernidee? Erläutern Sie kurz, was Ihr Buch einzigartig und nützlich macht.
• Inhalt: Skizzieren Sie kurz den Inhalt Ihres Buchprojekts.
• Struktur: Erstellen Sie bitte eine Gliederung und Inhaltsverzeichnis, am Besten beschreiben Sie jeden Punkt in wenigen Sätzen.
• Zielgruppe/ Verkaufsargumente: Überlegen Sie sich genau wen Sie ansprechen wollen und wer die Käufer für Ihr Werk sein könnten.
Warum ist ihr Buch für Leser interessant?
• Konkurrenz: Welche Konkurrenzwerke gibt es? Wie unterscheidet sich Ihr Buch von diesen?
• Umfang: Schätzen Sie den Umfang Ihres Manuskriptes. Solle es Tabellen oder Bilder enthalten? Wie viele?
• Termin: Wann können Sie das fertige Manuskript liefern? Gibt es Veranstaltungen oder Ereignisse, die eventuell mit Ihrem Buch in Verbindung stehen?

Bitte schicken Sie uns ein Expose und eine Leseprobe an:

oder per Post an:
Starks-Sture Verlag
Lektorat
Sonnenstr. 12
80331 München

Formalia

Wir prüfen alle eingehenden Manuskripte, bitten aber um Verständnis, dass die Bearbeitung in Einzelfällen einige Monate in Anspruch nehmen kann. Bitte werten Sie dies nicht als negative Beurteilung Ihrer Arbeit. Wir sind ein kleiner Verlag und mit der Vielzahl an Einsendungen oft sehr ausgelastet. Aus dem selben Grund ist es uns im Falle einer Absage leider nicht immer möglich, eine detaillierte Begründung abzugeben. Für unverlangt eingesandte Manuskripte können wir keine Haftung übernehmen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir unaufgefordert eingesandte Manuskripte aus Verwaltungsgründen nicht zurücksenden. Bitte beachten Sie zudem, dass wir nach Möglichkeit die Form elektronischer Datenübermittlung bevorzugen. Sollten Sie dennoch den Postweg wählen, kündigen sie dies bitte unbedingt vorab telefonisch an.


Ein Plädoyer für die Kreativität – die Philosophie des Starks-Sture Verlags

Jeder Mensch hat etwas Interessantes zu sagen. Haben Sie „Ihr“ Thema noch nicht aufgeschrieben? Tun Sie es! Wenn Sie noch Zweifel haben, entweder uns Ihr Manuskript zu senden oder Ihr Thema aufzuschreiben, arbeiten Sie das Buch: „Der Weg des Künstlers“ durch. Es gibt viele Menschen, die durch diese Lektüre ihre kreativen Blockaden wirklich überwunden haben, ihr künstlerisches Potential, das in JEDEM Menschen wohnt, ausgeschöpft haben und erfolgreich wurden. Und hier ist nicht nur der monetäre Erfolg gemeint, sondern vor allem – und darum geht es letztendlich – die Entfaltung der Talente und das Ausleben von Kreativität eines jeden Menschen.

Es gibt sehr viele Manuskripte, die in irgendwelchen Schubladen liegen, die anderen Menschen, die es lesen würden, eine große Offenbarung sein könnten, ein großer Trost, eine Inspiration sein könnten, gar deren Leben sich grundlegend verändern würde. Genauso viele Geschichten gibt es, die Menschen zu erzählen hätten und die auch über das Durchhaltevermögen verfügen, daraus ein Buch zu machen. Doch ein innerer Kritiker sagt: „…das kannst du nicht“, „das will ja doch keiner lesen“ und besonders die große Angst vor Kritik, gerade, wenn man seine persönlichsten Themen öffentlich macht. Und jeder, der ernsthaft schreibt, gibt etwas von seinem „intimen“ Inneren preis. Doch das sollte niemanden daran hindern, sein kreatives Können zu zeigen.

Auch wenn wir Ihr Buch nicht vermarkten können, was mit dem inhaltlichen Wert überhaupt nichts zu tun hat, möchten wir Sie doch ganz stark dazu motivieren, das was Ihnen „auf der Seele brennt“ aufzuschreiben, oder, falls Sie Ihr Manuskript schon fertig haben, nicht aufzugeben. Auch dann, wenn Ihnen jemand (ein Verlag) sagt, „…passt nicht in unser Verlagsprogramm“, „..wir sind ein kleiner Verlag“ oder gar: „…sie können nicht schreiben“ „…Sie wären … nicht gut genug…“ oder Sie überhaupt keine Antwort erhalten. Verlage haben existenziell zu kämpfen und nehmen selten Bücher in ihr Programm auf, die (ihrer momentanen Meinung nach) nicht den notwendigen Ertrag versprechen, was mit dem literarischen Wert eines Buches überhaupt nichts zu tun hat. Auch bekommen Verlage sehr viele Manuskripte, die möglicherweise gar nicht erst gelesen werden. Eine Absage nehmen fast alle Autorenneulinge als persönliche Kritik an ihrem Werk auf und empfinden es als niederschmetternd. Nach dem Motto: „der/die Verlag/Verlage wird/werden ja wissen, was gut und schlecht ist und wenn er/sie mein Buch ablehnt/ablehnen, wird es wohl schlecht sein“. Aber dem ist nicht so, die Verlage müssen ihre Entscheidungen aufgrund wirtschaftlicher Interessen treffen, unabhängig von der Qualität eines Buches, eines Werkes.

Und somit wollen wir Ihnen nahe legen, dass Sie in einer Ablehnung einer Veröffentlichung ihres Buches nicht eine Wertung Ihrer Produktion sehen. Es ist IHRE Geschichte, IHR WERK, IHRE kreative Idee. Geben Sie niemandem das Recht, diese zu hinterfragen. Glauben Sie an sich und das, was Sie schreiben, es ist

RICHTIG, WAHR und WICHTIG!

Kleine Tipps auf dem Weg zur Veröffentlichung:

Ihr Buch muss chronologisch gehalten sein, also darf den Leser nicht durcheinander bringen. Vielleicht lassen Sie Ihr Buch eine Person durchlesen, die zum besprochenen Thema keinen Bezug hat. Kann sie dem Geschriebenen folgen? Sieht sie den roten Faden?
• Es darf keine Wiederholungen enthalten, außer sie bekräftigen eine bestimmte Aussage (das passiert sehr oft bei Veröffentlichungsneulingen und ist sehr störend).
• Achten Sie ganz besonders auf Dinge, die nichts mit dem Thema zu tun haben, lassen Sie es weg (das passiert auch sehr oft, weil der Schreiber zu sehr in „seiner“ Geschichte involviert ist).
• Rechtschreibung!? Sollte eigentlich selbstverständlich sein... ist es aber oft nicht, gerade jetzt mit der neuen deutschen Rechtschreibung ist das auch verständlich. Allerdings sollte es zumindest den Anschein haben, dass sich der Autor bemüht hat. In Anschreiben, Zusammenfassung und Textprobe jedoch keine Stolpersteine!